14. Juni 2018

Ausbildung in der Aromapflege:

PRIMAVERA setzt eigene Standards

Immer mehr klinische Studien belegen die Wirksamkeit ätherischer Öle - etwa im Kampf gegen resistente Keime, zur Desinfizierung der Raumluft oder in der Pflege.

Viele Patienten und Pflegebedürftige möchten konventionelle Therapien und Versorgungsleistungen mit naturheilkundlichen und aromatherapeutischen Ansätzen unterstützen. Doch während Aromatherapie und -pflege in England, Frankreich, Belgien oder Österreich längst als anerkannte Fachrichtungen in Medizin und Heilberufen etabliert sind, fehlen in Deutschland klare Regeln und einheitliche Qualifikationsstandards. Das erschwert die Einführung der in der Praxis hochwirksamen Pflanzenkräfte. Mit der Fort- und Weiterbildung zur/m Ärztlich geprüften Aromaexpertin / Aromaexperten steht die PRIMAVERA Akademie seit 20 Jahren für höchste Ansprüche. Mit mehr als 650 Absolventen zählt das Angebot zu den begehrten berufsbegleitenden Qualifikationen für Mitarbeiter aus Kliniken, Pflege- und Senioreneinrichtungen und Apotheken.

Mit der wachsenden wissenschaftlichen Anerkennung komplementärer Behandlungsformen und Wirkstoffe steigt die Nachfrage nach aromapflegerischen Angeboten, sei es zur Entspannung, zur Stärkung der Selbstheilungskräfte oder zur Verbesserung der Immunabwehr. Trotzdem verläuft die konsequente und flächendeckende Implementierung von Aromatherapie- und -pflege-Konzepten in Deutschland eher schleppend.

Eine Ursache dafür sind unklare Regelungen, die im Alltag großen Interpretationsspielraum zulassen. "Mit Aromapflege kann man sehr gut ergänzend behandeln", bestätigt Margret Demleitner, die Aromapflege vor mehr als 20 Jahren in einem großen städtischen Krankenhaus in München eingeführt hat. "Wichtig wäre aber, dass es einen klaren rechtlichen Rahmen gibt. Dass dieser bislang fehlt, verunsichert die Entscheider - und damit am Ende auch die Pflegekräfte und Patienten."

Ausbildungsdschungel Aromapflege: vom Wochenendseminar bis zum monatelangen Intensivkurs ist alles dabei

Auch in der Ausbildung gibt es regulatorischen Nachholbedarf. Zwar existieren einige seriöse Anbieter, einheitliche Standards fehlen aber. Allein das zeitliche Spektrum in den Lehrplänen reicht vom Wochenendseminar bis zur mehrere hundert Stunden umfassenden Modul-Ausbildung mit Facharbeit und Abschlussprüfung vor einem ärztlich geleiteten Fachgremium.

"Wer mit ätherischen Ölen arbeiten will, muss wissen, was er tut", so PRIMAVERA-Mitgründerin Ute Leube. "Deswegen ist es uns wichtig, fundiertes Expertenwissen zur Wirkkraft der ätherischen Öle und ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zu vermitteln. Die Gründung der PRIMAVERA Akademie in den 90er Jahren war daher der folgerichtige Schritt."

Die PRIMAVERA-Fort- und Weiterbildung zur/m Ärztlich geprüften Aromaexpertin/en umfasst mehr als 300 Stunden. Der Lehrplan wird ständig aktualisiert und den geltenden rechtlichen Grundlagen angepasst. Eine abschließende Facharbeit sowie eine ärztlich begleitete Abschlussprüfung unterstreichen den hohen Qualifikationsanspruch des ISO-zertifizierten Anbieters PRIMAVERA, der Marktführer im Bereich Aromatherapie ist. Seit 1998 wurden mehr als 650 AromaExpertInnen ausgebildet.

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