Das Shambala Projekt in Nepal

Shambala Anbau Projekt in Nepal

Seit 1989 betreibt PRIMAVERA das Anbauprojekt Shambhala: im Terai, dem fruchtbaren Tiefland im Süden Nepals, werden in der Nähe Biratnagars Gräser und Kräuter biologisch angebaut. Für PRIMAVERA werden dort folgende ätherische Öle produziert:

  • Holy Basil (Tulsi)* bio
  • Lemongrass* bio
  • Palmarosa* bio
  • Citronella* bio

Und in der Bergregion, insbesondere den drei Dörfern Masting, Kapti und Hulak werden von über 100 Menschen die »high mountain oils« wie Rhododendron und Himalaya Tanne geerntet und destilliert.

Das PRIMAVERA Shambhala-Projekt schützt den Reichtum an Heil- und Aromapflanzen in Nepal. Die Produktion des Projektes ist nach der EG-Bioverordnung zertifiziert: EU-VO 20.91/92.

zum Eisenkraut-Anbauprojekt in den Anden

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Nepal

Nepal ist ein Agrarland, in dem über 90% der Bevölkerung von der Landwirtschaft leben. Nepals Umwelt ist von Armut und Bevölkerungswachstum gleichermaßen bedroht wie von der wirtschaftlichen Entwicklung. Seit den 1960er Jahren ist der Waldbestand um 40 bis 50% zurückgegangen. Brennholzeinschlag, Überweidung und die landwirtschaftliche Kultivierung sind weitere Probleme. Das steigende Bevölkerungswachstum und die Entwaldungsrate bedeuten eine verstärkte Knappheit an Brennholz, Viehfutter und  Bauholz sowie die verstärkte Gefahr der Bodenerosion durch zunehmende Entwaldung. Die Verknappung an Ackerland wird zusätzlich verschärft durch die Degradation von Böden und Wasser durch Pestizid- und Düngemitteleinsatz. Daher ist der ökologische Anbau von großer Bedeutung.

Weil die Produktion nicht immer für den Lebensunterhalt ausreicht, werden auch die wild wachsenden Heilpflanzen gesammelt und verkauft. Inzwischen sind viele Heilpflanzen gefährdet, daher ist die Kultivierung von Wildpflanzen von großer ökologischer und ökonomischer Bedeutung.

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